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Vogelgrippe (Geflügelpest, Avian flu)

 

Die Vogelgrippe ist eine Tierseuche, welche sich seit 2004 im südostasiatischen Raum ausbreitet und seit einigen Monaten auch Europa erreicht hat. Die Infektion erfolgt dabei durch direkten Kontakt, das Einatmen von Kotstaub, sowie den Verzehr von ungekochtem Hühnerfleisch bzw. Eiern. Eine Infektion über gekochtes Hühnerfleisch/Eier wird derzeit sowohl von der WHO als auch von der Europäischen Agentur für Ernährungssicherheit für sehr unwahrscheinlich gehalten. Bisher sind weltweit ca. 170 Krankheitsfälle bekannt, alle wurden direkt von Tieren infiziert. Eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung fand nicht statt.

Seitens der EU und Österreichs wurden im Veterinärbereich vielfältige Maßnahmen ergriffen (z.B. Einfuhrverbote für Geflügelfleisch und unbehandelte Federn...). Sollte es trotz aller Vorkehrungen dennoch zum Auftreten der Vogelgrippe in der EU kommen, stehen wirksame Maßnahmen zur Verfügung.

Eine rasche Ausrottung der Geflügelpest im Tierreich ist aus folgendem Grund sehr wichtig: würde z.B. ein Mensch gleichzeitig mit einem herkömmlichen Grippevirus und dem Geflügelpest-Virus infiziert werden, könnte es zur Neubildung eines "humanen" Grippevirus kommen. In diesem Fall würde die WHO sofort mit der Identifizierung des neuen Stammes beginnen, damit ein entsprechender Impfstoff hergestellt werden kann.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Letzte Aktualisierung am: 04.05.2009
 
 
 
 
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